Vietnam erlebt einen Reiseboom

Vietnam ist „in“. Während Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt und Hoi An aber längst zu den Klassikern einer Vietnamreise gehören, rückt mit Cam Ranh eine andere Seite des Landes ins Blickfeld. Das Alma Resort zeigt, warum sich Vietnams Küste gerade jetzt zu entdecken lohnt.


Vietnam ist auf Rekordkurs. Fast 21,2 Millionen internationale Gäste reisten 2025 in das südostasiatische Land – so viele wie nie zuvor. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 20,4 Prozent, selbst das bisherige Vor-Corona-Niveau von 2019 wurde um 17,8 Prozent übertroffen. Und der Boom hält an: Allein im ersten Halbjahr 2026 begrüßte Vietnam 12,3 Millionen internationale Gäste und damit 14,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (Quelle: National Statistics Office of Vietnam / Vietnam National Authority of Tourism).
Die Zahlen zeigen: Vietnam hat sich endgültig auf die touristische Landkarte gespielt. Doch wer bei dem Land vor allem an die quirligen Gassen Hanois, die Kalksteinfelsen der Halong-Bucht, die Lampions von Hoi An oder die Metropole Ho-Chi-Minh-Stadt denkt, kennt nur einen Teil der Geschichte. Denn Vietnam hat mehr als 3.000 Kilometer Küste – und einige ihrer schönsten Abschnitte liegen noch abseits der üblichen Routen.
Cam Ranh: Vietnams entspannte Seite
Einer davon ist Cam Ranh an der südlichen Zentralküste Vietnams. Lange Sandstrände, tropisches Grün und das Südchinesische Meer prägen die Region, die sich zunehmend als Alternative für Reisende etabliert, die Vietnam nicht nur bereisen, sondern auch einmal für ein paar Tage einfach genießen möchten.
Denn eine Vietnamreise muss längst nicht mehr ausschließlich Rundreise bedeuten. Cam Ranh steht für eine andere Art, das Land kennenzulernen: morgens mit Blick aufs Meer aufwachen, vietnamesischen Kaffee trinken, zwischendurch die Region entdecken und anschließend wieder an den Strand zurückkehren. Statt möglichst vieler Stationen darf der Koffer hier auch einmal ausgepackt bleiben.
Dazu kommt die unkomplizierte Anreise: Der internationale Flughafen Cam Ranh verbindet die Küstenregion mit zahlreichen asiatischen Metropolen. Nur neun Kilometer vom Flughafen entfernt liegt das Alma Resort Cam Ranh direkt am Meer.
Ein Resort wie ein kleines Urlaubsdorf


Auf 30 Hektar erstreckt sich das Alma Resort entlang der Küste. 580 Suiten und Villen mit Meerblick, zwölf Pools, die sich Richtung Strand staffeln, 14 Restaurants und Bars, Spa, Wasserpark und zahlreiche Freizeitangebote machen das Resort zu einem Ort, an dem man problemlos mehrere Tage verbringen kann, ohne dass Langeweile aufkommt.
Gerade Familien und mehrere Generationen finden hier viel Raum: Während die einen an einem der 12 Pools oder im Spa entspannen, können andere den Alma Technology Experience Center / Science Museum, Minigolf, Kino, Gärten oder weitere Sport- und Freizeitangebote nutzen. Der rund 800 Meter lange Strand liegt direkt vor der Tür.
Doch wer nur im Resort bleibt, würde einen wichtigen Teil einer Reise nach Vietnam verpassen. Denn der Reiz von Cam Ranh liegt auch darin, Badeurlaub und vietnamesisches Lebensgefühl miteinander zu verbinden. Die Küstenregion bietet einen entspannten Ausgangspunkt, um Zentral- und Südvietnam jenseits der bekannten Postkartenmotive kennenzulernen – mit lokalen Märkten, vietnamesischer Küche, Fischerdörfern und Ausflügen in die Umgebung.
Vom Rundreisen zum Ankommen
Dass Orte wie Cam Ranh stärker in den Fokus rücken, passt zur Entwicklung des vietnamesischen Tourismus. Neben einer stärkeren internationalen Vermarktung und einem vielfältigeren touristischen Angebot nennt das vietnamesische Statistikamt auch offenere Visa-Regelungen als einen der Faktoren für die steigenden Besucherzahlen.
Nach dem Rekordjahr 2025 hat sich Vietnam für 2026 ein ambitioniertes Ziel gesetzt: 25 Millionen internationale Gäste sollen das Land besuchen. Nach den ersten sechs Monaten war mit 12,3 Millionen bereits fast die Hälfte erreicht.
„Vietnam hat seit der Pandemie eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen. Insbesondere seit der Wiederöffnung hat das Land enorm an Dynamik gewonnen und sich als internationale Reisedestination eindrucksvoll weiterentwickelt. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten aus meiner Sicht auch die zunehmend reisefreundlichen Einreisebestimmungen. Die großzügigere Visapolitik macht Vietnam für internationale Gäste deutlich zugänglicher – deutsche Reisende können beispielsweise bis zu 45 Tage visumfrei im Land bleiben. Das schafft ideale Voraussetzungen, Vietnam intensiver zu entdecken und trägt nachhaltig zur positiven Entwicklung des Tourismus bei“, so Herbert Laubichler-Pichler, Managing Director des Alma Resort. Der gebürtige Österreicher und erfahrene Hotelier lebt und arbeitet seit 2008 in Vietnam. Bei den Travel + Leisure Luxury Awards Asia Pacific wurde er sowohl 2024 als auch 2026 als „Vietnam’s Best General Manager“ ausgezeichnet.
Vielleicht ist es also genau jetzt an der Zeit, Vietnam noch einmal neu zu betrachten. Nicht nur als Land für große Rundreisen und lange Bucket Lists, sondern als Destination, an der man auch einmal bleiben darf.

Mehr Informationen unter www.alma-resort.com

4. September 2026Travel

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